[link] Do you feel this HarmOny**

POSITIV! Ich war schwanger. Juhu. In mir steppte der Bär. Ich tanzte durch das Badezimmer bis meine Mutter fragt: „Was ist denn hier los?“ Ich zeigte ihr den Test und auch sie viel aus allen Wolken. „Ich freue mich für dich mein Kind, aber wie willst du das mit der Schule machen?“ „Also bis das Kind da ist wird es noch eine Weile dauern, und bis dahin hab ich die Schule fertig.“ „Aber du bist doch erst 15!“ „Ja stimmt, aber wenn ich das Kind bekomme bin ich 16 ½ ! “  „Ist ER denn auch der Richtige? Ich meine ihr seit noch nicht länger als sechs Monate zusammen…“ „Doch Mama, er ist der Richtige. Ein besseren hätte ich kaum finden können!“ „Und wie willst du ihm das sagen?“ wollte sie nun wissen. „Also ich dachte vielleicht schick ich ihm einfach den Test hin, was hältst du davon?“ „Das ist eine gute Idee, meine Tochter!“ und sie nahm mich liebevoll in den Arm. „Papa wird sich freuen, wenn er das hört.“ „Ja ich glaube auch, Mama“ So verharrten wir noch eine ganze Weile. Dann allerdings besorgte ich ein Paket legte den Test hinein und schrieb den Aufenthaltsort von Johannes drauf. Noch an diesem Tag schickte ich es weg. Ich war jetzt der festen Überzeugung das ich meinen Schlüssel zum Glück gefunden hatten, aber konnte ich wissen, dass man sich so irren kann? Nein. Ich wollte gleich zu Bärbel um ihr diese tolle Nachricht mit zu teilen. Also stieg ich wieder auf mein Fahrrad und trat in die Pedale. Ich bog in der Wincklerstraße links ab und fuhr dann weiter grade aus die Zollernstraße entlang und zwei Minuten später hatte ich mein Ziel erreicht: Fränklerweg. Bärbel und ihre Mutter waren nach der Scheidung ihrer Eltern hier her gezogen, ihr Vater wohnt immer noch gegen über von unserem Haus. Ich lehnte mein Fahrrad gegen den Zaun, wie ich es immer tat, sprang mit einem Schritt zwei Stufen hoch und klingelte dann an dem Knopf auf dem Koch/ Deetering stand. Bärbel´ s Mutter hatten nämlich wieder einen Freund. Klaus Deetering. Ich fand er war ganz in Ordnung. Nur Bärbel regte sich immer darüber auf das ihre Mutter sich wie eine 14 Jährige aufführte. „Ja Koch, wer ist da?“ fragte Bärbel durch dieses komische Teil dessen Name ich nicht kenne. „Ich bin´ s, Joy, mach mal bitte die Tür auf.“ Ich hörte dieses markerschütternde Geräusch „Tüüüüüt“ und die Tür ließ sich auf machen. Bärbel stand schon in der Tür. „Was gibt´ s denn so dringendes?“ fragte sie und sah nicht sehr begeistert aus. Schließlich war auch ihr Freund für gute fünf Monate weg gegangen. „Ich muss dir was erzählen.“ „Das hätte ich mir jetzt auch bei nahe gedacht, wenn du es mir schon nicht einmal am Telefon sagen kannst.“ Sagte sie auf ihre trockene Art und hielt mir die Tür auf, sodass ich in ihr Zimmer spähen konnte. „Los, komm schon rein oder auf was wartest du?“ Sie schob mich in´ s Haus und nahm mir die Jacke ab. Ich ging schon mal den mir sehr gut bekannten Weg in ihr Zimmer. Es genauso aus wie immer: Weiße Wände, an der einen Schräge eine Fototapete, davor das beige Sofa mit einem Regal das an der Wand stand, in dem Regal lagen Fernbedienungen, ihr Handy, das Telefon, Schmuck und Kerzen. Dann war da noch ihr Bett über dem ein Mückennetz hing, in dem Netz hingen über all Foto´ s von ihr und Andreas und auf dem Nachttisch stand eine Karte, die ich noch nicht kannte. Ich ging hin, nahm sie in die Hand und fing an zu lesen.

 

Hallo mein Abendstern,
du weißt doch sicherlich das ich dich vermissen werde oder?
Für mich ist es so als lasse ich ein edles Schmuckstück zu h…

 

Weiter kam ich nicht, Bärbel riss mir die Karte aus der Hand. „Ehy- was soll das?“ fragte ich sie aufgebracht und sie antwortete ganz gelassen und ruhig: „Ich dachte du seiest gekommen um mir etwas zu erzählen nicht um dir meine privaten Sachen an zu eignen.“ „Ja, stimmt schon, Sorry!“ „Also was gibt es?“ hakte sie nach und lies sich auf das Sofa fallen ich machte es ihr nach. „Hmm, eigentlich weiß ich gar nicht wie ich es sagen soll.“ Begann ich und brach auch gleich wieder ab. „Am besten sagst du es so wie es ist, nicht wahr?“ stichelte sie mich an. „Ja gut, also, das ist so: Bevor Jo weggefahren ist hab ich mit ihm geschlafen.“ „Na ja, das ist ja nicht unbedingt eine Besonderheit wenn man mit einer Person in unserem Alter zusammen ist oder doch?“ „Ja nun lass mich doch mal ausreden.“ „Ist ja schon gut, fahr fort.“ „Na ja auf jeden fall, ging´ s mir die folgenden Woche echt mies. Eher gesagt bis eben gerade, weil ich nicht wusste was mit mir los ist bin ich zum Arzt gegangen. So der meinte ich solle doch mal zur Apotheke.“ Ich stoppte Bärbel sah mich miss mutig an. „Ja und?“ fragte sie. „Hab ich nicht eben gesagt du sollst mich nicht immer unterbrechen?“ „Du unterbrichst dich doch selbst, aber gut mach weiter.“ „Gut, also dann war ich bei der Apotheke und hab mir das abgeholt, ja und zu hause hab ich dann endgültig fest gestellt, dass ich schwanger bin.“ Mit den Worten beendete ich meinen Vortrag und das hatte gesessen: Bärbel saß da und starrte mich an. Es dauerte eine ganze Weile bis sie die Worte wieder fand: „Wie jetzt? So richtig?“ „Ja so richtig richtig!“ „Mensch Joy, hast du noch nie was von Empfängnisverhütung gehört?“ „Hmmm, doch klar. Aber in dem Moment haben wir da einfach nicht drauf geachtet.“ „Man merkt´ s.“ sagte sie in einem nachdenklichen Ton knuddelte mich dann aber fast zu Tode. „Ist ja schon gut.“ Wollte ich mich aus ihrer Hammerumarmung befreien. „Boar, wie geil ist das denn?“ fragte sie mich. Ich zuckte nur mit den Schultern. „Weiß Jo das überhaupt schon? Oder ist er nicht einmal der Vater?“ sie zwinkerte mich an und ich schlug ihr das Kissen ins Gesicht. „Ja klar ist er der Vater, wer denn sonst?“ und schon hatte ich das Kissen zwischen den Zähnen. Am Abend ließ sie mich dann gehen und zu hause erwartete mich schon mein Vater der total glücklich schien. So ging der Tag vorbei ohne das Johannes davon erfuhr.



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