[link] Do you feel this HarmOny**

Die nächsten drei Wochen vergingen wie im Flug. Ich telefonierte abends immer mit Johannes, der mir davon berichtete was so den Tag lang auf seiner Liste stand. Und das alles bis jetzt gut liefe und sie eine wirkliche Chance haben könnten. Auch ich erzählte von meinem Alltag. Als ich ihm erzählte, dass ich mich wieder mit Danny vertragen hatte, war er ziemlich erleichtert. Ich erzählte ihm auch, dass ich viel mit ihm unternahm um nicht immer an ihn zu denken und dabei entfuhr ihm doch glatt ein Lachen. Doch die Freude hielt nicht lange. Immer wenn ich morgens aufstand musste ich mich übergeben und auch in der Schule wurd es nicht besser: Ich wurde von miesen Schwindelanfällen heimgesucht. Was war nur mit mir los? Ich konnte es mir nicht erklären und dachte mir, dass es wahrscheinlich wieder nur ein übler Hormonenschub war. Als es dann nach weiteren zwei Wochen immer noch nicht weg war, meinte Johannes ich sollte lieber mal zum Arzt gehen, denn er wollte es nicht darauf anlegen, dass es mit nicht gut ging. Und so befolgte ich seinen Rat und machte mir einen Termin bei meinem Hausarzt Dr. Schmidt. Abgesehen davon machte ich mir allmählich schon selber Sorgen, denn meine Tage, was mir bis jetzt entgangen war, blieben auch aus. Und so war es wohl doch besser, dass ich zum Arzt ging.

 

Am Donnerstag saß ich dann in der Praxis von Frau Dr. Meyer-Hoff und Herr Dr. Schmidt.

Ich musste nicht lange warte. Ich kam schnell drang, ich glaube ich hab da kaum fünf Minuten gesessen.

 

„So wo drückt denn der Schuh, Fräulein Summer?“ fragte er in diesem so typischen Arztton. „Also, na ja, seit ungefähr fünf Wochen plagt mich eine grässliche Morgenübelkeit und über den Tag hinaus werde ich von Schwindelanfällen verfolgt. Abgesehen davon bleiben meine Tage aus.“ „Hmm, soso, bist du dir so überzeugt, dass du da bei mir an der richtigen Adresse bist?“ „Ja, ich denke schon. Wieso auch nicht?“ fragte ich erstaunt und guckte ihn misstrauisch an. „Na ja ich denke einfach nur, dass du mit so was besser bei einem Frauenarzt aufgehoben wärst.“ Er grinste mich an. „Wieso das denn bitte schön?“ Also allmählich fand ich das so ein bisschen unverschämt. „Na ja, deine, ich sage mal Symptome, sind sehr typisch für Frauen die in anderen Umständen sind.“ „Das heißt im Klartext?“ So langsam wurde mir mulmig zu mute. „Na also wirklich“ er musste lachen. „Sie wollen mir doch nicht ernsthaft sagen, dass sie nicht wissen was gerade in ihrem Körper vorgeht.“ Und nun wurde er von einem Lachkrampf überrumpelt. „Na ja, so wirklich nicht, sonst wäre ich ja wohl kaum hier.“ „Warten sie einen Moment hier.“ Sagte er nun eher väterlich als unfreundlich und hämisch. Zwei Minuten später war er wieder da. „So hier, gehen sie damit zur Apotheke! Und ich wünsche ihnen viel Glück.“ Er zwinkerte mir zu. Ich musste ein riesiges Fragezeichen über dem Kopf haben, denn er sagte noch: „Und grüßen sie mir den zu kümpftigen Vater.“ Ich stand da und wusste nicht wie mit mir geschah. Ich nahm nichts mehr war und befand mich in einer Welle von kalt und warm, alles, ja wirklich alles, ging gerade bei mir durcheinander. Die Arzthelferin schob mich aus dem Zimmer und winkte mir mit ihrem Zahnpastalächeln hinterher. Draußen musste ich mich erst einmal auf eine Bank setzten und ausruhen. Als ich mich einiger Maßen wieder gefasst hatte gingen mir unzählbare Fragen durch den Kopf: Wie sage ich es Jo? Was werden meine Eltern sagen? Wie mache ich das mit der Schule? Was wird es? Wird es gesund sein? Wo soll ich mit dem Kind wohnen…und noch so viel mehr. Ich beschloss erst einmal zur Apotheke zu gehen, mir den Schwangerschaftstest zu holen und dann erst einmal gucken was dabei heraus kommt. Dann konnte ich mir den Rest immer noch überlegen.

 

Bei der Apotheke angekommen, traute ich mich fast gar nicht erst danach zu fragen, überwand meinen inneren Schweinehund dann aber doch. „Hallo, was kann ich für sie tun?“ fragte mich die äußerst freundlich dreinschauende Apothekerin. „Ich brächte das ein Mal.“ Und reichte ihr den Zettel mit der ärztlichen Verschreibung für den Schwangerschaftstest. „Okay einen kleinen Augenblick.“ Und sie verschwand hinter den Regalen und kam kurze Zeit später mit einer kleinen lila Verpackung wieder. „So, bitte schön.“ „Danke“ „Dann wünsche ich ihnen noch einen angenehmen Tag und auf Wiedersehen!“ „Ja, danke, gleichfalls. Auf Wiedersehen.“ Hui, das war ja gar nicht so schlimm wie ich gedacht hab. Ich fuhr schnell nach hause um den Test durch zu führen. Eigentlich war mich schon klar was heraus kam, aber sicher ist sicher. Und so war es auch:




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