[link] Do you feel this HarmOny**

Als ich am folgenden Morgen erwachte, herrschte schon mächtiges Treiben im Haushalt der Familie Halbig. Ich zog mir einen Bademantel über und kroch aus dem Bett. Jo musste schon eine ganze Weile auf sein, denn seine Bettdecke war kalt. Ich gähnte noch einmal herzhaft und schlüpfte dann endgültig aus dem Bett in die kalte Gegenwart. Im Flur hörte man schon Stimmengewirr und ich beschloss mich erst anzuziehen bevor ich mich bei ihnen meldete. Ich schaltete das Radio an und wippte im Takt mit, putzte meine Zähne, kämmte meine Haare, wusch mein Gesicht, zog mich an und ging die Treppe hinunter Richtung Küche. Dort stand schon alles bereit für ein Frühstück. Ich setzte mich und schon kam Johannes herein gestürmt. „Frühstück du nur in aller Ruhe! Ich komm gleich!“ waren seine Worte an mich und er verschwand wieder. „Ja mach ich. Lass dir ruhig Zeit“ rief ich ihm noch hinterher, aber ich bezweifelte, dass er das noch mit bekam. Ich war schon beim Kaffee, als er zu mir stieß. „Morgen mein Schatz“ hechelte er völlig außer Atem und gab mir einen flüchtigen Kuss. „Ja morgen.“ „Wie hast du geschlafen?“ fragte er beiläufig und rührte sich nebenbei eine Pampe aus Haferflocken und getrocknetem Obst zusammen. „Sehr gut, autsch!“ ich hatte mir die Zunge verbrannt. Wie dämlich konnte Frau eigentlich sein? „Was ist denn passiert?“ Jo war schneller bei mir als das ich bis drei zählen konnte. „Geht schon, geht schon!“ versicherte ich ihm und er setzte sich wieder auf seinen Platz. „Wir werden in einer Stunde aufbrechen.“ Wollte er so lässig wie möglich erwähnen, gelang ihm aber nicht. „So früh schon?“ wieder war ich den Tränen nahe, doch ich hatte letztendlich den Kampf gewonnen. „Die Sachen sind schon alle im Auto.“ „Was glaubst du wie lange ihr weg seid?“ fragte ich ihn bedrückt. „Ich kann´ s dir nicht genau sagen, aber ich schätze fünf Monate werden es wohl werden…“ er starrte zum Boden. „FÜNF MONATE???“ jetzt ging es nicht mehr anders, ein Schwall von Tränen kam mir über die Wangen und wieder war Jo da. Er war immer da wenn ich ihn brauche, fast immer. Und nun soll er einfach fünf Monate weg fahren und mich alleine lassen? Das kann er doch nicht machen. Doch er konnte und so kam es auch.

 

Eine Stunde später saß er in dem Auto und fuhr davon, ich winkte ihm noch lange hinterher, dann packte ich meine Sache und fuhr betrübt nach Hause. Auf dem Weg traf ich Danny. „Hey, Mensch, was ist denn mit dir los?“ Fragte er besorgt und kam mir entgegen. „Johannes und seine Bandkollegen sind grad auf dem Weg nach Hamburg für fünf Monate.“ Ich schluchzte und er nahm mich in den Arm, um mich zu trösten. „Hey, mach dir keine Sorgen, der kommt schon wieder!“ War das schön jetzt wieder mit ihm befreundet zu sein. So war ich wenigstens nicht ganz alleine. Er brachte mich noch bis nach hause und versprach mir, dass wenn ich Probleme hatte mich bei ihm melden solle. Und das Angebot nahm ich dankend an.




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