[link] Do you feel this HarmOny**

Die Stimme kannte ich doch. Im meinem Kopf wurde alles durch gewühlt und hinterließ ein heilloses durcheinander. Mensch, ich kam doch nicht drauf wer das auf der anderen Straßenseite war. Noch dazu war es dunkel und so konnte man in dem schwachen Licht das die Straßenlampen ausstrahlten nur seine Umrisse erkennen. Er war mittelgroß und hatte locken, sah jedenfalls verdächtig danach aus. Er kam auf uns zu und Danny wich ein paar Schritte zurück. „Hast du was mit den Ohren oder so?“ stellte er Danny zur Rede und war nun schon auf der hälfte der Straße angekommen. „Junge, mach das du weg kommst, sonst wird´ s ernst!“ drohte er ihm weiter und war nun bei uns angekommen. Jetzt konnte ich ihn erst richtig einordnen. Natürlich, wie konnte ich auch nur so dämlich sein!? Es war Maximilian, einer der Bandkollegen von Johannes. Meine Güte, der war ja mal wieder zur richtigen Zeit, am richtigen Ort. Es war nicht das erste Mal das Maximilian mir irgendwie aus der Patsche geholfen hatte, und dafür war ich ihm auch ziemlich dankbar. Erleichtert und von meinem Gefühlschaos überwältigt fiel ich ihm in die Arme und flüsterte ihm ein, „Danke schön“, ins Ohr. Danny hatte sich verdünnisiert und so brachte Maximilian mich noch bis zur Haustür und verabschiedete sich noch von mir. „Mach das aber nicht noch mal!“ warnte er mich und lächelte mich an. „Das war wirklich nicht mit Absicht“ wollte ich ihm klar machen. „Ja ja, ich weiß schon, genauso wie die anderen dreitausend Mal oder wie? Na ja macht ja nichts, hatten beide Glück. Dir helf ich doch immer wieder gerne.“ Eine Pause trat ein. „Gut, ich will dann auch mal. Man sieht sich, aber bitte beim nächsten Mal unter anderen Umständen!“ grinste er mir zu und verschwand wenig später hinter einer Kurve. Ich schloss die Tür und lehnte mich erschöpft gegen sie. Na da hab ich ja noch mal Glück gehabt und legte mich unter diesem Vorwand in mein Bett.

Am nächsten Morgen erwachte ich mit Kopfschmerzen, war doch gestern alles zu viel für mich gewesen. Hmmm, was riecht denn ihr so gut? Die Antwort sollte ich schon kurz darauf bekommen. „Morgen mein Schatz! Hab schon von dem gestrigen Vorfall gehört und wollt mich doch selbst mal von deinem jetzigen Zustand überzeugen.“ Sagte Johannes mit einem besorgten und doch liebevollen Tonfall. Was mir jetzt erst auffiel: er hatte ein Tablett mit lauter Köstlichkeiten dabei. Unter anderem: Brötchen, Kaffee, Marmelade, Kakao, Nutella, Müsli, Jogurt…

So viel kann ich doch gar nicht essen, wollte ich erst sagen besann mich dann aber anders.

„Danke schön, mein Engel! Du isst doch bestimmt auch mit oder?“ Ich setzte mich auf und nahm das Tablett entgegen und stellte es auf mein Bett. „Wenn du möchtest schon.“ Gab er klein bei. „Ja ich bitte dich darum.“ Und so ging der Morgen schnell vorbei. Ich erzählte ihm von dem Treffen mit Danny genaueres und er hörte aufmerksam zu, bis zum Schluss. „Du verstehst dich gut mit Maximilian was?“ fragte er schnippisch. „Job.“ Antwortete ich zwischen zwei Bissen von einem Brötchen. „Ich muss dir noch was sagen.“ Fing er an. „Und das wäre?“ fragte ich eher beiläufig da ich noch mit meinem Brötchen beschäftigt war. „Ich werde längere zeit weg sein. Von der Band aus wenn alles klappt bekommen wir einen Plattenvertrag.“ Stolz und Trauer lagen in seiner Stimme. „Das ist doch wunderbar, stell dir doch mal vor: Ihr berühmt vor tausenden von Leuten. Was ist denn los?“ fragte ich. Auf einmal machte sich Besorgnis in mir breit. „Ja das stimmt, aber wir, die Band, werden dann wenig Zeit haben und die Zeit die wir haben brauchen wir ja für die Schule. Und außerdem...“ „Außerdem was?“ flüsterte ich nur noch. „Außerdem werden wir nicht hier bleiben wir werden nach Hamburg fahren, für eine ziemliche Weile.“ Er guckte bedrückt nach unten. Mir blieb das Brötchen im Hals stecken und ich verschluckte mich. „Ja aber, aber ihr kommt doch wieder oder etwa nicht?“ Stotterte ich nun. Ich fing an zu zittern. Johannes bemerkte das und nahm mich in den Arm. Er versuchte mich noch eine ganze Weile zu beruhigen und streichelte mir immer wieder über den Rücken. Ich starrte aber nur auf meine Bettdecke und hörte ihm schon gar nicht mehr zu. Meine eigenen Gedanken reichten mir grad schon. Warum denn grad Hamburg? Warum nicht Augsburg? Man! Innerlich war ich am verzweifeln, aber wenn ich daran dachte das er danach berühmt sein würde und wieder kommt, dann war da so ein kleiner Punkt der mir Hoffnung auf Besserung aussagte. Gegen Mittag ging Jo und gegen Mittag kam Danny!



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