[link] Do you feel this HarmOny**

„Bist du dir sicher?“ - „Ja, ich bin mir verdammt sicher.“ - „Gut dann gehen wir da jetzt raus“ - „Genau, das werden wir tun“ Bärbel drehte sich noch einmal um und verschwand dann auf der Bühne. Ich ging ihr so schnell wie möglich nach um nicht ihre „Fährte“, in der Aufregung,  zu verlieren. Als ich da stand und runter schaute wurd mir ganz anders zu mute. Da standen 100te von Leuten und starrten uns erwartungsvoll an. Am liebsten hätte ich gekotzt, so beschissen ging´ s mir, aber ich bin ja kein Weichei, ich wollte das alles so, und jetzt hatte ich die Chance dazu und die wollt ich nutzen. Wofür hab ich denn sonst so verbittert gekämpft? Das ich auf´ s Klo renne und mich übergeben muss? Nein danke. Das halte ich aus. Bärbel ist ja auch ganz locker. Sie wirkt jedenfalls so. „Los komm schon, auf was wartest du?“ rief sie mir zu und guckte mich mit einem leichten Anflug von Orientierungslosigkeit an. „Ja ja, schon unterwegs“ stieß ich hervor und versuchte gleichzeitig den schlimmer werdenden Brechreiz zu unterdrücken. Puh jetzt noch einmal gut durch atmen Joy - Samantha, es wird alles gut, in einer viertel Stunde ist alles vorbei. Und jetzt reiz dich gefälligst zusammen!!! Schon hörte ich den bekannten Rhythmus des ersten Liedes das wir spielen wollten. Bärbel sang die ersten Töne und schon setze ich ein. Auf einmal war die ganze Aufregung weg. Ich fühlte mich wie befreit und sang einfach nur, spielte den fetzigen Beat auf meiner E-Gitarre und fühlte mich von da an wie geboren für das Leben auf der Bühne. Bärbel strahlte mich nun an, als wir die erste Pause einlegten. „Das war verdammt gut“ sagte eine mir nur zu bekannte Stimme: Schlagi, Bärbels Freund, dann konnte es ja nicht mehr lange dauern, dass …

Was ich nicht sage, da war er auch schon, mein äußerst attraktiver Freund :Johannes. „Hey meine Süßemaus, das war der Oberhammer! Ihr rockt die menge, meine Güte ihr werde3t noch verdammt bekannt.“ Sagte er und machte uns damit ein verdammt großes und gutes Kompliment. „So wir ihr, was?“ hackte Bärbel nach. „Noch viel besser“ versprach Schlagi ihr, nahm sie in den Arm und drückte ihr ein zärtlichen Kuss auf die Wange. „Wir müssen wieder“ wollte ich das Schauspiel beenden. „Ja meine süße Rockerbraut, zeig den was in euch steckt!“ meinte Jo liebevoll zu mir und küsste mich äußerst intensiv. Ich hab doch den besten Freund und er küsst so wunderbar, da könnten sich andere noch eine Scheibe abschneiden. Und damit meinte ich persönlich meinen Exfreund Danny. Seit ich mit Johannes zusammen bin, versucht er mir das Leben zur Hülle zu machen. Angefangen mit fiesen Drohungen bis hin zu Telefonterror und miesen Weissagungen. Aber Johannes sagt immer ich solle mir nicht so viele Sorgen machen, denn Danny würde einfach nur Eifersüchtig sein. Ich meine ein bisschen ist okay aber so viel muss nun auch wieder nicht sein. Mir blieb auch nicht lange Zeit mir noch weiter den Kopf darüber zu zermadern, denn wir mussten schon wieder raus. Nachdem wir das Konzert hinter uns gebracht hatten, entschloss ich mich dazu alleine zu seinen und in Ruhe ALLEINE nach hause zu gehen. Ich packte meine Sachen zusammen, verabschiedete mich noch schnell von Bärbel, Schlagi und Jo und verschwand dann in Richtung Tür. „Und ich soll wirklich nicht mit kommen?“ fragte Jo mich besorgt. „Nein die paar Meter schaff ich grad noch allein.“ Rief ich ihm noch zu und schritt dann aus der Tür hinaus in die kalte Nachtluft.

Meine Güte das ganz schön kalt heute Nacht. Ging es mir durch den Kopf und ich zog die Jacke enger an meinen Körper. Die Gitarre sprang von einer Seite zur Nächsten und machte mir damit sicherlich wieder einige blaue Flecken. Na ja jetzt ist es wohl zu spät. Eigentlich wäre es ja doch ganz schön gewesen Jo noch an seiner Seite zu haben und mit ihn über Probleme zu quatschen. Aber wie gesagt, dass ich hätte ich mir ja auch vorher überlegen können. Plötzlich packte eine Hand mich von hinten. Ich fuhr herum und erschrak fürchterlich. Es war Danny! Was will der denn jetzt hier? Fragte ich mich im Stillen und war doch ein wenig besorgt. „Na? Noch gar nicht im Bett?“ fragte er hämisch. „Nein im Gegensatz zu dir darf ich schon bis 00.00 auf beleiben.“ Versuchte ich so ruhig wie möglich zu antworten. „Hmmm. Wieder mal eine so typische Antwort von dir was? Hast du deinen Leibwächter heute gar nicht dabei? Wäre vielleicht sicherer gewesen! So spät laufen nämlich schon ganz böse Jungs in der Stadt herum, und gerade hier in Lauingen sollte man aufpassen.“ Lachte er mich aus. Am liebsten wäre ich weg gerannt. „Du bitte, ich muss jetzt wirklich weiter, sonst komm ich noch zu spät nach hause.“ „Na wenn du meinst, ich dachte eigentlich das wir uns einen schönen Abend machen.“ Er streichelte von meinem Gesicht, über meine Brüste bis zu meinen Beinen. „Lass das!“ schrie ich ihn an und schlug seine Hände weg. „Das fandest du doch früher immer so schön.“ „Du bist krank“ mir kamen allmählig die Tränen und ich musste mich stark zusammen reißen um nicht total in der Panik unter zugehen. „Lass sie ihn Ruhe“ bölkte auf einmal eine Stimme von der Anderen Straßenseite.




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